Sandra McKee

About

Ich wurde 1982 im unterfränkischen Aschaffenburg geboren. Gerüchten zufolge habe ich mir bereits als Dreijährige zu Bilderbüchern meine ganz eigenen Geschichten ausgedacht. Dennoch dauerte es noch weitere 25 Jahre, bis ich schließlich den Entschluss fasste, einen Roman zu schreiben.

Wie kam es dazu?

Im zarten Alter von 11 Jahren begann ich, meine Gedanken und Erlebnisse in Form von Tagebucheinträgen und Gedichten niederzuschreiben. Ich liebe gute Geschichten, seit ich denken kann. Nicht nur solche aus Büchern, sondern auch aus Filmen, Liedtexten oder die, die das wahre Leben erzählt.

Seit 2006, dem Geburtsjahr meines ersten Sohnes, befinde ich mich in Elternzeit. Vorher war ich Krankenschwester mit Herz und Seele. Ich habe die letzten Jahre mit meinen Kindern (mittlerweile sind es 3 an der Zahl) sehr genossen. Aber nach der langen Zeit zu Hause hatte ich das Gefühl, wieder etwas anderes tun zu müssen, als mich ausschließlich um den Haushalt und die Erziehung meiner Söhne zu kümmern. Wochen-, ja monatelang habe ich mir immer wieder diese eine Frage gestellt: Was willst du mit dem Rest deines Lebens anfangen, was würdest du tun, wenn du die Wahl hättest? Die naheliegende Lösung wäre gewesen, als Teilzeitkraft in meinen Beruf zurückzukehren. Aber ich konnte mir nicht vorstellen, die Wochenenden und Nächte wieder in einem Krankenhaus zu verbringen.

Und dann, plötzlich, war diese Idee in meinem Kopf. Als hätte die Geschichte schon auf mich gewartet. Da war wieder dieser Gedanke an das Schreiben, dieser unterschwellig stets präsente Wunsch, und ich dachte: Was hindert dich daran, es einfach zu versuchen?

Was hast du schon zu verlieren?
Nichts.
Also habe ich mich an meinen Laptop gesetzt und angefangen zu schreiben. Fast jeden Tag. Meist mittags, wenn meine beiden Großen im Kindergarten waren und der Jüngste schlief. Als ich an meinem ersten Roman, „Das Leben, das man wählt“, arbeitete, war da nie der Gedanke an eine Veröffentlichung. In erster Linie habe ich mir selbst diese Geschichte erzählt. Aber dann saß ich da, mit diesem über 400 Seiten umfassenden Manuskript, an dem ich fast ein Jahr lang gearbeitet hatte. Immer wieder kämpfte ich innerlich mit mir. Was sollte ich jetzt tun? Es in meine Nachttischschublade legen? Ein Exemplar für mich allein drucken lassen? Oder doch den wahnwitzigen Versuch wagen und es Verlagen zur Veröffentlichung anbieten?

Dann entschied ich mich zu einem Schritt, den ich aus heutiger Sicht als den Meilenstein auf dem Weg zur Veröffentlichung bezeichnen würde: Ich schickte mein Manuskript an eine Lektorin.

Was dann passierte, übertraf all meine Erwartungen: Im Sommer 2013 fand „Das Leben, das man wählt“  seinen Platz im Telescope-Verlag. Nach einer unbeschreiblichen, aufregenden und lehrreichen Zeit stehen wir nun kurz vor der zweiten gemeinsamen Veröffentlichung, der meines Spionageromans „Hundert Leben auf Papier“.

Abschließend bleibt mir nur zu sagen: Vielen Dank! An meine Lektorin Sandra Schindler und meinen Verleger Danilo Schreiter. Für eure Unterstützung. Die Motivation. Es tut gut zu wissen, dass ihr da seid. Auf eine weitere spannende Zeit voller interessanter Begegnungen.